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	<title>Rechtsanwalt Gesa Bendfeldt</title>
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	<description>Ihr Rechtsanwalt aus Hannover für Arbeitsrecht, Handelsrecht, Mietrecht, Steuerrecht, Vertragsrecht und Gesellschaftsrecht</description>
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		<title>Urteil des EuGH zur Altersdiskriminierung</title>
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		<comments>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/altersdiskriminierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>franks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Urteil vom 8. September 2011 , Az. C 297/10 und C 298/10, hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass tarifliche Vergütungsgruppen, die nach Lebensalter gestaffelt sind, eine nicht gerechtfertigte Benachteiligung wegen des Alters darstellen. Der EuGH hatte aufgrund von zwei Vorlagebeschlüssen des Bundesarbeitsgerichts darüber zu entscheiden, ob die tariflichen Entgeltregelungen des alten BAT gegen das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil vom 8. September 2011 , Az. C 297/10 und C 298/10, hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass tarifliche Vergütungsgruppen, die nach Lebensalter gestaffelt sind, eine nicht gerechtfertigte Benachteiligung wegen des Alters darstellen. Der EuGH hatte aufgrund von zwei Vorlagebeschlüssen des Bundesarbeitsgerichts darüber zu entscheiden, ob die tariflichen Entgeltregelungen des alten BAT gegen das Verbot der Diskriminierung wegen des Alters verstoßen und ob sich diese Benachteiligung auch in der besitzstandswahrenden Überleitung der Beschäftigten in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) fortsetzt. Er kam zu dem Ergebnis, dass die Festsetzung von Gehaltsstufen allein aufgrund des erreichten Lebensalters eine unmittelbare Ungleichbehandlung wegen des Alters im Sinne der Gleichbehandlungsrahmenrichtlinie der EU vom 27.11.2000 darstellt. Die Regelung sei insbesondere zur Erreichung des Ziels, die Berufserfahrung bei der Entgeltpolitik zu berücksichtigen nicht geeignet und daher nicht angemessen, denn es bestehe kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Berufserfahrung und dem Lebensalter.<br />
Dies gelte nicht für die Regelungen des TVöD. Diese knüpfen im Unterschied zu den Regelungen des BAT nicht mehr an das Lebensalter, sondern an die Berufserfahrung an. Sofern mit der tarifvertraglichen Überleitung der Beschäftigten aus dem BAT das Ziel verfolgt wurde, erworbene soziale Besitzstände zu wahren, sei dies allerdings nicht zu beanstanden, da die Mehrheit der übergeleiteten Beschäftigten ohne die Überleitung erhebliche Einkommenseinbußen erlitten hätten. Eine Klägerin, die als ehemalige Angestellte nach BAT in den TVöD übergeleitet worden ist, hat daher im Ergebnis keinen Anspruch auf eine höhere Vergütung.<br />
Haben Sie Fragen zum Thema Altersdiskriminierung? Fragen Sie Rechtsanwältin Bendfeldt, Spezialistin für <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/" title="Arbeitsrecht">Arbeitsrecht</a></span>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="450" border="0" cellspacing="2" cellpadding="1">
<tbody>
<tr valign="top">
<td><strong>Rechtsanwaltskanzlei Gesa Bendfeldt</strong></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Königstraße 50</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>30175 <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-hannover/hannover/" title="Hannover">Hannover</a></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="450" border="0" cellspacing="2" cellpadding="1">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="100">Telefon:</td>
<td>0511 &#8211; 279 488 30</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="100">Telefax:</td>
<td>0511 &#8211; 600 988 54</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Email:</td>
<td>info [AT] rechtsanwalt-bendfeldt.de</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Homepage:</td>
<td><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de">www.rechtsanwalt-bendfeldt.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BAG Urteil zur Kündigung des Chefarztes einer katholischen Klinik wegen Wiederverheiratung</title>
		<link>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/bag-urteil-zur-kuendigung-des-chefarztes/</link>
		<comments>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/bag-urteil-zur-kuendigung-des-chefarztes/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>franks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/?p=2217</guid>
		<description><![CDATA[Mit Urteil vom 08.09.2011, Az. 2 AZR 543/10 hat das Bundesarbeitsgericht die Kündigung des katholischen Chefarztes im Ergebnis für unwirksam erklärt. Allerdings gesteht das BAG den Religionsgemeinschaften weiterhin das Recht zu, von ihren Beschäftigten ein loyales Verhalten im Sinne ihres jeweiligen Selbstverständnisses zu verlangen. Dem Dienstvertrag hatte die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil vom 08.09.2011, Az. 2 AZR 543/10 hat das Bundesarbeitsgericht die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> des katholischen Chefarztes im Ergebnis für unwirksam erklärt.<br />
Allerdings gesteht das BAG den Religionsgemeinschaften weiterhin das Recht zu, von ihren Beschäftigten ein loyales Verhalten im Sinne ihres jeweiligen Selbstverständnisses zu verlangen. Dem Dienstvertrag hatte die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse des Erzbischofs von Köln vom 23.09.1993 zugrunde gelegen, wonach von den Mitarbeitern die Anerkennung und Beachtung der Grundsätze der katholischen Glaubens- und Sittenlehre erwartet wird. Bei schweren Loyalitätsverstößen kommt eine <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> danach aus kirchenspezifischen Gründen in Betracht. Ein solcher Verstoß kann auch die Schließung einer nach dem Glaubensverständnis der katholischen Kirche ungültigen Ehe sein.<br />
Der Kläger hatte sich in dem zur Entscheidung stehenden Fall nach der Scheidung von seiner ersten Frau zwei Jahre mit seiner jetzigen Frau unverheiratet zusammengelebt, was dem Arbeitgeber bekannt war. Nachdem der Arbeitgeber von der zweiten Hochzeit Kenntnis erlangt hatte, kündigte er das Arbeitsverhältnis mit dem Chefarzt fristgemäß.<br />
Das BAG sah die Tatsache der Wiederverheiratung zwar als Loyalitätsverstoß an, der grundsätzlich geeignet wäre, eine <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> zu rechtfertigen. Jedoch müsse eine Interessenabwägung beider Vertragparteien stattfinden. Danach überwog hier nach Auffassung des BAG das Interesse des Klägers an der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses. Dabei spielte u.a. eine Rolle, dass der Arbeitgeber offensichtlich selbst nicht konsequent auf die Einhaltung seiner Prinzipien geachtet hat. So beschäftigte er u.a. nichtkatholische, wiederverheiratete Ärzte und hatte die nach dem <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-vertragsrecht-hannover/arbeitsvertrag/" title="Arbeitsvertrag">Arbeitsvertrag</a></span> ebenfalls unzulässige nichteheliche Lebensgemeinschaft des Arbeitnehmers über zwei Jahre hingenommen.<br />
Haben Sie Fragen zum <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/kuendigungsschutz/" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a></span>? Rechtsanwältin Bendfeldt steht Ihnen jederzeit mit kompetenten Ratschlägen zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="450" border="0" cellspacing="2" cellpadding="1">
<tbody>
<tr valign="top">
<td><strong>Rechtsanwaltskanzlei Gesa Bendfeldt</strong></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Königstraße 50</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>30175 <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-hannover/hannover/" title="Hannover">Hannover</a></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table width="450" border="0" cellspacing="2" cellpadding="1">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="100">Telefon:</td>
<td>0511 &#8211; 279 488 30</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="100">Telefax:</td>
<td>0511 &#8211; 600 988 54</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Email:</td>
<td>info [AT] rechtsanwalt-bendfeldt.de</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Homepage:</td>
<td><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de">www.rechtsanwalt-bendfeldt.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Besonderer Kündigungsschutz für bestimmte Personengruppen</title>
		<link>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/besonderer-kundigungsschutz-fur-bestimmte-personengruppen/</link>
		<comments>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/besonderer-kundigungsschutz-fur-bestimmte-personengruppen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 20:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rechtsanwalt-bendfeldt.de/?p=1242</guid>
		<description><![CDATA[Jeder Arbeitnehmer, der länger als 6 Monate in demselben Betrieb oder Unternehmen beschäftigt ist, genießt sofern der Arbeitgeber in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer (bei Arbeitsverhältnissen, die vor dem 01.01.2004 begonnen haben mehr als 5 Arbeitnehmer) beschäftigt, Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. &#160; Darüber hinaus genießt eine Reihe von Personengruppen, die hier kurz dargestellt werden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Arbeitnehmer, der länger als 6 Monate in demselben Betrieb oder</p>
<p>Unternehmen beschäftigt ist, genießt sofern der Arbeitgeber in der Regel mehr</p>
<p>als zehn Arbeitnehmer (bei Arbeitsverhältnissen, die vor dem 01.01.2004</p>
<p>begonnen haben mehr als 5 Arbeitnehmer) beschäftigt, <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/kuendigungsschutz/" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a></span> nach</p>
<p>dem Kündigungsschutzgesetz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus genießt eine Reihe von Personengruppen, die hier kurz</p>
<p>dargestellt werden sollen, besonderen <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/kuendigungsschutz/" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a></span>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für <strong>Schwangere </strong>gilt gem. § 9 Abs. 1 Satz 1 Mutterschutzgesetz während der</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/schwangerschaft/" title="Schwangerschaft">Schwangerschaft</a></span> und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ein</p>
<p>Kündigungsverbot. Ausnahmen sind nur mit vorheriger Zustimmung des</p>
<p>Gewerbeaufsichtsamts möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während der <strong><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/elternzeit/" title="Elternzeit">Elternzeit</a></span> </strong>gilt ein Kündigungsverbot gem. § 18 Abs. 1 Satz 1</p>
<p>Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Dieses beginnt bereits ab dem</p>
<p>Zeitpunkt, von dem an die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/elternzeit/" title="Elternzeit">Elternzeit</a></span> verlangt worden ist, höchstens jedoch acht</p>
<p>Wochen vor Beginn der <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/elternzeit/" title="Elternzeit">Elternzeit</a></span>. Lediglich in besonderen Fällen kann das</p>
<p>zuständige Gewerbeaufsichtsamt hier ausnahmsweise eine <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> zulassen.</p>
<p>Einem <strong><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/beschaeftigung-schwerbehinderte/" title="Beschäftigung von Schwerbehinderten">Schwerbehinderten</a></span> </strong>darf gem. § 85 SGB IX nach vorheriger Zustimmung</p>
<p>des Integrationsamtes gekündigt werden sofern sein Arbeitsverhältnis seit mehr</p>
<p>als 6 Monaten besteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wehrpflichtige </strong>genießen gem. § 2 Abs. 1 Arbeitsplatzschutzgesetz von der</p>
<p>Zustellung des Einberufungsbescheides bis zur Beendigung des</p>
<p>Grundwehrdienstes, sowie während einer Wehrübung <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/kuendigungsschutz/" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a></span>.</p>
<p>Ausnahmen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen für Kleinbetriebe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonderheiten gelten für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> von Organen der <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/betriebsverfassung/" title="Betriebsverfassung">Betriebsverfassung</a></span>,</p>
<p>wie <strong>Mitgliedern eines Betriebsrats, einer Jugend- und</strong></p>
<p><strong><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/jugend-auszubildendenvertretung-jav/" title="Jugend- und Auszubildendenvertretung">Auszubildendenvertretung</a></span>. </strong>Ihnen darf ordentlich nicht gekündigt werden.</p>
<p>Eine Außerordentliche <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> ist gem. § 15 Kündigungsschutzgesetz nur</p>
<p>nach vorheriger Zustimmung des Betriebsrats zulässig. Verweigert der</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/betriebsrat/" title="Betriebsrat">Betriebsrat</a></span> die Zustimmung, muss der Arbeitgeber beim <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/arbeitsgericht/" title="Arbeitsgericht">Arbeitsgericht</a></span></p>
<p>beantragen, die Zustimmung zu ersetzen. Auch nach dem Ende der Amtszeit ist</p>
<p>die ordentliche <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> noch ein Jahr lang ausgeschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ähnliches gilt bereits für <strong>Mitglieder eines Wahlvorstands </strong>dieser Gremien vom</p>
<p>Zeitpunkt ihrer Bestellung an, für <strong>Wahlbewerber </strong>vom Zeitpunkt der Aufstellung</p>
<p>des Wahlvorschlags an, sowie für <strong>Arbeitnehmer, die zu einer</strong></p>
<p><strong>Betriebsversammlung einladen </strong>oder die <strong>Bestellung eines Wahlvorstands</strong></p>
<p><strong>beantragen </strong>vom Zeitpunkt der Einladung oder der Antragstellung an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch <strong>Mitglieder einer Schwerbehindertenvertretung </strong>und die</p>
<p><strong>Wahlbewerber für die Schwerbehindertenvertretung </strong>sind gegen</p>
<p>Kündigungen ebenso wie die Mitglieder eines Betriebsrats besonders geschützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schließlich sei noch erwähnt, dass Abgeordnete (Art. 48 Abs. 2 Grundgesetz</p>
<p>i.V.m. § 2 Abs. 3 Abgeordnetengesetz) und Immissionsschutzbeauftragte (§ 58</p>
<p>Abs. 2 Bundesimmissionsschutzgesetz) besonderen <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/kuendigungsschutz/" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a></span> genießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt also eine ganze Reihe von Tatbeständen, die einen besonderen</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/kuendigungsschutz/" title="Kündigungsschutz">Kündigungsschutz</a></span> begründen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesa Bendfeldt</p>
<p>Rechtsanwältin</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betriebliche Altersversorgung</title>
		<link>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/betriebliche-altersversorgung/</link>
		<comments>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/betriebliche-altersversorgung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 20:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rechtsanwalt-bendfeldt.de/?p=1239</guid>
		<description><![CDATA[Unter betrieblicher Altersversorgung versteht man eine vertragliche Zusage des Arbeitgebers, aufgrund derer er nach Eintritt des Versorgungsfalls ein versicherungsähnliches Risiko als Entgelt für eine Gesamtheit von Arbeitsleistungen übernimmt. Die Leistung kann in einer lebenslangen Rente oder in einer einmaligen Kapitalzahlung bestehen. &#160; Die folgenden fünf Modelle der betrieblichen Altersversorgung gibt es: Bei der unmittelbaren Versorgungszusage [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unter betrieblicher Altersversorgung versteht man eine vertragliche Zusage des</p>
<p>Arbeitgebers, aufgrund derer er nach Eintritt des Versorgungsfalls ein</p>
<p>versicherungsähnliches Risiko als <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/entgelt/" title="Entgelt">Entgelt</a></span> für eine Gesamtheit von</p>
<p>Arbeitsleistungen übernimmt. Die Leistung kann in einer lebenslangen Rente</p>
<p>oder in einer einmaligen Kapitalzahlung bestehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden fünf Modelle der betrieblichen Altersversorgung gibt es:</p>
<p>Bei der <strong>unmittelbaren Versorgungszusage oder Direktzusage </strong>richtet sich</p>
<p>der Anspruch direkt gegen den Arbeitgeber, es wird also kein externer</p>
<p>Versorgungsträger eingeschaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Direktversicherung </strong>heißt, dass der Arbeitgeber auf das Leben des</p>
<p>Arbeitnehmers eine Lebensversicherung abschließt. Der Arbeitgeber ist also</p>
<p>Versicherungsnehmer und der Arbeitnehmer hat das Bezugsrecht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pensionskassen </strong>sind rechtsfähige Versorgungseinrichtungen, meist in Form</p>
<p>eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit, bei denen Arbeitgeber und</p>
<p>Arbeitnehmer Mitglieder sind. Sie gewähren dem Arbeitnehmer oder seinen</p>
<p>Hinterbliebenen für seine Leistungen einen Rechtsanspruch. Die Versorgung</p>
<p>erfolgt im Wege einer Lebensversicherung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein <strong>Pensionsfonds </strong>ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die dem</p>
<p>Arbeitnehmer ebenfalls einen Rechtsanspruch auf Leistungen im Versorgungsfall</p>
<p>gewährt. Im Unterschied zu den Pensionskassen wird das Vermögen in Aktien</p>
<p>und Rentenpapieren angelegt. Bei der Kapitalanlagepolitik unterliegt der</p>
<p>Pensionsfonds geringeren Beschränkungen als Pensionskassen oder</p>
<p>Lebensversicherungsunternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unterstützungskassen </strong>sind rechtsfähige Versorgungseinrichtungen, die auf</p>
<p>ihre Leistung keinen Rechtsanspruch gewähren. Kann die Unterstützungskasse</p>
<p>nicht zahlen, muss jedoch der Arbeitgeber eintreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grundsätzlich sind Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen</p>
<p>Altersversorgung seiner Arbeitnehmer freiwillig. Das heißt, der Arbeitgeber kann</p>
<p>frei entscheiden ob und in welchem Umfang er Mittel für eine betriebliche</p>
<p>Altersversorgung zur Verfügung stellen will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Ausnahme stellt die seit dem 01.01.02 geltende Vorschrift des § 1 a</p>
<p>Betriebrentengesetz dar. Diese begründet einen Anspruch des Arbeitnehmers</p>
<p>gegen den Arbeitgeber auf Entgeltumwandlung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn also der Arbeitgeber nicht freiwillig in eine betriebliche Altersversorgung</p>
<p>einzahlt, kann der Arbeitnehmer zumindest in den Genuss der</p>
<p>Entgeltumwandlung kommen. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber einen Teil des</p>
<p>Bruttoentgeltes des Arbeitnehmers, der sodann steuer- und sozialabgabenfrei</p>
<p>bleibt, in eine betriebliche Altersversorgung einzahlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist der Arbeitgeber nicht von sich aus zur Durchführung der Altersversorgung</p>
<p>über einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse bereit, kann der Arbeitnehmer</p>
<p>verlangen, dass der Arbeitgeber für ihn eine Direktversicherung abschließt.</p>
<p>Ein Vorteil der Entgeltumwandlung gegenüber der arbeitgeberfinanzierten</p>
<p>Altersversorgung ist, dass die Anwartschaft auf die Versorgungsleistungen von</p>
<p>Anfang an unverfallbar ist, d.h. sie bleibt dem Arbeitnehmer erhalten, auch wenn</p>
<p>das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalls endet. Außerdem kann der</p>
<p>Arbeitnehmer diese auf einen zukünftigen Arbeitgeber übertragen und auch in</p>
<p>Zeiten, in denen er beitragsfrei beschäftigt ist, freiwillig weiter Beiträge</p>
<p>einzahlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der vom Arbeitgeber finanzierten Altersversorgung erwirbt der Arbeitnehmer</p>
<p>dagegen erst nach 5 Jahren des Bestehens der Versorgungszusage und nach</p>
<p>Vollendung des 30. Lebensjahres, bzw. ab dem 01.01.09 nach Vollendung des</p>
<p>25. Lebensjahres, eine unverfallbare Anwartschaft. Das heißt, wenn das</p>
<p>Arbeitsverhältnis endet, bevor diese Kriterien erfüllt sind, verliert der</p>
<p>Arbeitnehmer seine Anwartschaft, hat also keine Ansprüche aus der</p>
<p>Versorgungszusage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Systeme der betrieblichen Altersversorgung mit Ausnahme der</p>
<p>Pensionskassen sind auch im Falle der <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/insolvenz/" title="Insolvenz">Insolvenz</a></span> des Arbeitgebers bzw. des</p>
<p>Versorgungsträgers sicher, da sie über den Pensionssicherungsverein (PSA)</p>
<p>abgesichert sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die betriebliche Altersversorgung ist nicht nur für Arbeitnehmer vorteilhaft. Sie</p>
<p>kann auch für Arbeitgeber aufgrund von steuerlichen Vergünstigungen</p>
<p>interessant sein. Außerdem können Arbeitnehmer dadurch besser an den Betrieb</p>
<p>gebunden werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da die gesetzliche Sozialversicherungsrente in Zukunft immer weiter absinken</p>
<p>wird, gewinnt die betriebliche Altersversorgung neben der privaten</p>
<p>Altersversorgung zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesa Bendfeldt</p>
<p>Rechtsanwältin</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist eigentlich Mobbing?</title>
		<link>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/was-ist-eigentlich-mobbing/</link>
		<comments>http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/was-ist-eigentlich-mobbing/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 20:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rechtsanwalt-bendfeldt.de/?p=1245</guid>
		<description><![CDATA[Der Begriff „Mobbing“ scheint in aller Munde zu sein. Aber Achtung! - Nicht jeder Konflikt, nicht jedes unkollegiale Verhalten am Arbeitsplatz ist gleich als Mobbing zu bezeichnen. Manche sind allzu schnell dabei zu sagen: „Ich fühle mich gemobbt“. Deshalb stellt sich ganz konkret die Frage: Was ist eigentlich Mobbing und was kann man dagegen tun? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff „<span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span>“ scheint in aller Munde zu sein. Aber Achtung! -</p>
<p>Nicht jeder Konflikt, nicht jedes unkollegiale Verhalten am Arbeitsplatz ist</p>
<p>gleich als <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> zu bezeichnen. Manche sind allzu schnell dabei zu</p>
<p>sagen: „Ich fühle mich gemobbt“. Deshalb stellt sich ganz konkret die</p>
<p>Frage: Was ist eigentlich <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> und was kann man dagegen tun?</p>
<p>Nach allgemeiner Meinung wird unter <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> am Arbeitsplatz das</p>
<p>systematische Anfeinden, Schikanieren und Diskriminieren von</p>
<p>Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte bzw. durch den</p>
<p>Arbeitgeber (sog. „Bossing“) verstanden. Es geht dabei um schikanöses,</p>
<p>tyrannisierendes oder ausgrenzendes Verhalten am Arbeitsplatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es muss sich um fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander</p>
<p>übergreifende Verhaltensweisen handeln, auch wenn sie nicht unbedingt</p>
<p>nach einem vorgefassten Plan erfolgen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beispiele für Verhaltensweisen, die als <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> bezeichnet werden können</p>
<p>sind:</p>
<ul>
<li>ständige unberechtigte Kritik an der Arbeit</li>
<li>Einschränkungen der Möglichkeiten, sich zu äußern</li>
<li>Kontaktverweigerung (soziale und/oder räumliche Isolation), man wird wie Luft behandelt</li>
<li>ständige Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachreden von Gerüchten), Lächerlichmachen (Abqualifizierung durch Vorgesetzte in Gegenwart von Kollegen)</li>
<li>ständige sexuelle Annäherungen und/oder verbale sexuelle Angebote</li>
<li>Art und Inhalt der zugewiesenen Arbeiten (es wird immer die schlechteste Arbeit zugewiesen, sinnlose Arbeiten werden zugewiesen, nur Problemfälle werden zugewiesen, Zuweisung gesundheitsschädlicher Arbeiten)</li>
<li>Androhung oder gar Ausübung körperlicher Gewalt</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer von <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> betroffen ist, sollte so bald wie möglich entweder den</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/betriebsrat/" title="Betriebsrat">Betriebsrat</a></span> (sofern vorhanden) oder den nächsten Vorgesetzten oder den</p>
<p>Arbeitgeber davon in Kenntnis setzen. Es empfielt sich, möglichst genaue</p>
<p>Angaben darüber zu machen, wer wann was getan oder gesagt hat. Dies</p>
<p>sollte schriftlich fixiert werden. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, einem</p>
<p>solchen konkreten Vorwurf nachzugehen. Unterlässt er dies, so kann er</p>
<p>sich schadensersatzpflichtig machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geeignete Maßnahmen seitens des Arbeitgebers können zunächst ein</p>
<p>klärendes Gespräch mit Täter und Opfer, eine Ermahnung, eine</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/abmahnung/" title="Abmahnung">Abmahnung</a></span>, die Umsetzung, die Versetzung oder in ganz krassen Fällen</p>
<p>oder wenn alle anderen Maßnahmen keine Wirkung gezeigt haben, sogar</p>
<p>die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-mietrecht-hannover/kuendigung/" title="Kündigung des Mietverhältnisses">Kündigung</a></span> des Mobbingtäters sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unternimmt der Arbeitgeber trotz der konkreten Mobbingvorwürfe eines</p>
<p>Arbeitnehmers nichts, so bleibt dem Arbeitnehmer nur der Gang zum</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/arbeitsgericht/" title="Arbeitsgericht">Arbeitsgericht</a></span>. Dort hat er die Möglichkeit, gegen den mobbenden</p>
<p>Kollegen, Vorgesetzten oder Arbeitgeber einen Unterlassungsanspruch</p>
<p>geltend zu machen. Daneben kann er die Beseitigung bereits</p>
<p>eingetretener Verletzungen, den Widerruf ehrverletzender Äußerungen</p>
<p>oder die Entfernung einer unberechtigten <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/abmahnung/" title="Abmahnung">Abmahnung</a></span> aus der</p>
<p>Personalakte verlangen. Darüberhinaus können Mobbingopfer auch einen</p>
<p>Anspruch auf Schadensersatz haben, z.B. für Arztkosten oder Kosten für</p>
<p>die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/bewerbung/" title="Bewerbung">Bewerbung</a></span> bei einem neuen Arbeitgeber. Kommt es zum Verlust des</p>
<p>Arbeitsplatzes, kann der Mobbingtäter auch zum Ersatz des durch den</p>
<p>Verlust des Arbeitsplatzes entstandenen Schadens verpflichtet sein, also</p>
<p>den Verdienstausfall.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eventuell kommen auch Schmerzensgeldansprüche in Betracht, wenn es</p>
<p>aufgrund des Mobbings zu konkreten Gesundheitsschäden gekommen ist.</p>
<p>Ein Mobbingopfer kann auch in bestimmten Fällen die Arbeitsleistung</p>
<p>verweigern und trotzdem einen Anspruch auf Fortzahlung der Vergütung</p>
<p>haben, wenn der Arbeitgeber zuvor auf das <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> hingewiesen und ihm</p>
<p>eine angemessene Frist zur Abhilfe eingeräumt worden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In besonders schweren Fällen steht den Betroffenen auch das Recht zu,</p>
<p>das Arbeitsverhältnis fristlos zu kündigen. Auch hier ist unbedingte</p>
<p>Voraussetzung, dass dem Arbeitgeber eine angemessene Frist gesetzt</p>
<p>wurde, innerhalb der dieser keine geeigneten Maßnahmen ergriffen hat.</p>
<p>Von dieser Möglichkeit und auch von der Möglichkeit einen</p>
<p><span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/aufhebungsvertrag/" title="Aufhebungsvertrag">Aufhebungsvertrag</a></span> zu schließen, sollte selbstverständlich nur Gebrauch</p>
<p>gemacht werden, wenn es gar nicht mehr anders geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich gegen <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.rechtsanwalt-bendfeldt.de/rechtsanwalt-arbeitsrecht-hannover/mobbing/" title="Mobbing">Mobbing</a></span> zur Wehr setzen will, muss allerdings beweisen,</p>
<p>dass er gemobbt wird bzw. gemobbt worden ist. Dies bereitet oftmals</p>
<p>nicht unerhebliche Schwierigkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf jeden Fall sollten Betroffene rechtzeitig fachkundige Hilfe in Anspruch</p>
<p>nehmen, damit nicht alles noch schlimmer wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesa Bendfeldt</p>
<p>Rechtsanwältin</p>
<p>&nbsp;</p>
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